Atmung
Atmung

Die Bedeutung der Atmung kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten.
Unter physiologischen Aspekten stehen der Gasaustausch, Aufrechterhaltung des pH-Wertes und Versorgung des Organismus mit Sauerstoff.

Daneben gibt es aber noch viele funktionelle Aspekte:

Durch das Senken beim Einatmen in die Bauchhöhle und das Heben in den Brustkorb beim Ausatmen wirkt das Zwerchfell, der Hauptatemmuskel, wie eine Pumpe auf die Bauchorgane und verbessert und unterstützt deren Funktion. Verdauungsprobleme können damit verringert werden.

Durch den Alterungsprozeß und durch mangelnde Bewegung nimmt die Beweglichkeit des Brustkorbs ab. Dies kann zu einer Einschränkung der Lungenfunktion führen. Tiefes Ein- und Ausatmen hilft die Beweglichkeit unseres Brustkorbs aufrechtzuerhalten, da er sich im Atemrhythmus ausdehnt und wieder zusammenzieht.

Die Sogwirkung bei der Ausatmung hilft der Lymphe und dem venösen Blut aus den Extremitäten wieder zum Herzen zu kommen > Reduzierung von Ödemen

Atmung unterstützt die Bewegungen der Wirbelsäule. Beim Einatmen geht der Körper in eine Streckung (z.B. Luftholen beim Gähnen), beim Ausatmen in eine Beugung. Diese physiologischen Bewegungsmuster können bei den verschiedenen Übungen genutzt werden, um diese leichter ausführen zu können.

Forciertes Ausatmen unterstützt die gesamte Bauchmuskulatur bei ihrer Kontraktion. Z.B. spannen wir beim Niesen, Lachen, Husten automatisch die Bauchmuskeln an.
Eine tiefe Ausatmung hilft Spannungen im Körper abzubauen. Deshalb seufzen wir z.B. bei längerer psychischer Anspannung öfter.


> Bewegung des ganzen Körpers
> Atmung
> Ausgewogener Muskelaufbau
> Konzentration, Kontrolle, Präzision
>Zentriertheit
> Rhythmus

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